29. Juli 2009

Gedanken nächtlicher P(l)ackerei

Sehnsucht... Die Sucht nach dem Seh(e)n ist es nicht, wohl aber die Sucht nach dem Sehnen. Warum man wohl auf dieses Wort kam...? Es ist keine Sucht, sondern vielmehr eine Suche. Aber nicht eine Suche nach dem Sehnen sondern eine sehnende Sucht nach etwas, das man will. Oder nur etwas, dass man wiederhaben will? Nein. Etwas, dass man will. Stark will, unbedingt will. Es macht keinen Unterschied, ob man es schonmal hatte oder ob man nur davon gehört hat, ob man es schon tausendmal genießen durfte oder nur erahnen kann, wie es sein wird. Denn wenn man es erlebt haben müsste, wie könnte ich mich auf meine Ferien, also eigentlich auf die Festivals, so sehr freuen? Es sind meine Festivalfreiheitsferien. FFF. Klar, wären es meine Festivalkulturkränzchen könnte ich bestimmt schicke Anspielungen machen, aber das werden keine gemütlichen Teekränzchen. Das werden zwei Festivals voll Blut, Schweiß, Gestank und einem (oder mehreren) Phil mittendrin. Ich freu mich drauf, auch wenn das bedeutet dass ich in 6 Stunden schon aufstehen muss. Ich freu mich drauf, auch wenn nur der erste Teil meiner Festivalfreiheitsferien was mit Festivals zu tun hat. Danach kommt Freiheit. Aber nicht so, wie Toby sie in der S-Bahn definieren würde, sondern... ja, wie eigentlich?
Ich geh jetzt schlafen (und morgen aufs freakstock :D )

20. Juli 2009

"Ich geh nicht wählen"

Natürlich, wieso auch nicht. Wählen? Das is doch nur bestimmen, welcher reiche Fuzzi sich bald mit noch hochkarätigerem Goldpapier den Arsch abwischt. Also, hab ich gehört. Muss ja schließlich so sein, wenn selbst so mehr oder weniger wichtige Leute das sagen. "Die müsse joa Ahnunk habe, nisch? Und wenn de mir dat ne gloobe tus, njo denn schau ma da: "

"Ha, nu bisde sprachlos, wad?"

Ja, bin ich... Also erstmal informieren:
Laut express.de soll das ganze umgekehrte Psychologie sein.
Achso, dachte schon, ich müsse mich aufregen. Aber nein, nun kann ich ja beruhigt sein, weil die ganzen lieben, braven, hochintelligenten, denkenden und hinterfragenden Menschen Deutschlands nun wählen gehen. Wird ja auch ganz sicher funktionieren :)

Falls es beim Lesen dieses Postings zu Kotzreizen und Zeteranfällen kam, möchte ich mich hier entschuldigen.
Falls dies "meinerseits" verschuldet ist, könnte ebay *klick mich* möglicherweise helfen.

17. Juni 2009

Bäume brauchen neue Namen

Vielleicht kann ich mit diesem Eintrag jemanden dazu bringen, seinen Blog wieder aktiver zu führen... wäre toll, mal wieder was von dir zu lesen, Daniel ;)

Hier ein Gedicht, dass ich im Sommer 2008 im Schlosspark geschrieben hab.

Bäume brauchen neue Namen
Bäume brauchen neue Namen
Neue Namen brauchen Rahmen
Neue Namen brauchen Bäume
Neue Namen brauchen Räume

Baum
klingt wie im Traum
macht keinen Sinn, hat keinen Raum:
Baum

Sauerstoffproduzierobjekt?
Dieser Name klingt wie Dreck.
Oder was ist mit Photosynthesierer?
Nein, Ich bin wahrlich kein Wortdressierer.

Doch was macht Bäume aus,
vielleicht könnt ich daraus
ein neues Wort erschaffen
um Bäumen einen neuen Namen zu verschaffen

Diese Wesen stehen für Alter
Sind mächtige Naturverwalter
Entfaltet zeigen sie ihre Größe
Angesehen, trotz ihrer Blöße
Ein Leben lang stehen sie ihrem Schwur
Ein grünes Zeichen: Hier ist Natur

Natur, Angesehen, Größe, Alter, Leben
Es ist an der Zeit dem Wesen einen neuen Namen zu geben
Diese fünf Begriffe reihten sich wohl an
Und formten dies neue Wort: Galan

9.7.08

2. Juni 2009

Music is...

... a way to say things in a way you couldn't otherwise.


... loud.


... emotion, transported into tunes.


... bringing out our deepest belief.





... the best way for me to express myself.

27. Mai 2009

People unequal Sudokus

In aller Kürze: Ich mag Sudokus, sie sind berechenbar. Menschen nicht.
Also doch, wenn ich ruhig wär, wär ich wieder Determinist und würde sagen, dass theoretisch alles berechenbar ist. Aber Emotionen verschleiern die logische, theoretische Sichtweise und darum kann ich im Moment nicht sagen, dass Menschen berechenbar sind. Vielleicht sind sie es aufgrund von Emotionen ja auch überhaupt nicht. Sudokus haben nur eine Lösung. Ein richtiges, ich hab schon seltsame gehabt, die... ach egal. Normalerweise haben Sudokus nur eine Lösung. Sudokus sind toll.

Nachtrag: Nur um es zu klären: Determinist ist das falsche Wort, aber es geht in die Richtung...

25. Mai 2009

Traum

"Ich schließe meine Augen. Ich habe eine Traum..."
Heute nacht hatte ich einen Traum. Etwas besonderes, wenn man bedenkt, dass der letzte Traum fast ein halbes Jahr her ist und ich davor mindestens 2 Jahre nicht geträumt hatte.
Endlich wieder ein Traum, doch die Erfüllung lässt noch ein bisschen auf sich warten. Schade? Kann sein, ja, es ist nicht perfekt könnte man sagen. Verwirrt? Nicht mehr. Nein, ich bin inzwischen wieder ruhig, denn: Das der Traum verschoben ist, heißt nicht, dass er nicht erfüllt wird, oder?
Naja, sagen wir ich bin nicht mehr so sehr verwirrt...


Gut, dass ich Kaffee nicht mag, denn jetzt heißt es wohl erstmal abwarten und Tee trinken.

Ich höre jetzt eine Weile Engelsblut, bis es mir zu viel wird und ich mich mit den apokalyptischen Reitern wieder aufmuntere...

18. Mai 2009

People equal Sudokus?

Vor mir befindet sich ein nicht komplett gelöstes Sudoku.

Ein ungelöstes Sudoku ist nichts besonderes, denn vor mir ist ein ganzes Heftchen, voll mit leichten bis schweren Sudokus. Das halb fertige gehört zum Schwierigkeitsgrad "ganz schön raffiniert".
Angenommen, Sudokus wären Menschen.
Denn beide kann man mögen, man kann an ihnen verzweifeln, sie analysieren, bei der Analyse scheitern, den richtigen Weg finden, Fehler machen, man kann sie ausfüllen; komplett und ganz.
Manche Menschen liebt man. Kann man ein Sudoku lieben? Also nicht Sudokus generell, ein bestimmtes. Eine interessante Frage, finde ich. Und ich meine, die Antwort ist ja. Nicht aus der Begründung heraus, dass sie wie Menschen sind und man einen Menschen lieben kann, sondern aus der Begründung heraus, dass man manchmal nicht von einem Sudoku loskommt. Man denkt die ganze Zeit daran, darüber nach, fragt sich, was man machen kann. Man kommt nicht los davon. Ist fasziniert, irritiert, überlegt, schmeißt alles über den Haufen, will endlich die Antwort wissen.
Und dann?
Dann gibt es viele Möglichkeiten.
- Man kommt nicht voran: dann vergisst man es vielleicht, lässt es auf dem Klo liegen und sieht irgendwann, dass jemand anderes es ausgefüllt hat. Man könnte auch aufgrund dessen verzweifeln, wütend werden und es zerreißen
Aber jetzt mal ganz langsam, hier schreibt immerhin der Drecksoptimist! Wo bleibt das positive?
- Man kommt voran: Na also, das klingt schon mehr nach mir. Also bitte, was passiert? In gewisser Weise ist man nicht nur selbst jemand, der das Sudoku löst, sondern das Sudoku lässt sich lösen. Es entsteht eine Beziehung zwischen dem Sudoku und dem Rätselnden. Doch was jetzt?
-> Das Sudoku wird sofort komplett gelöst. Es herrscht Einklang. Beide fühlen sich gelöst (bu-dum-tsch) und glücklich. Zumindest für eine Weile, denn wenn das Sudoku nicht im Hirn verankert ist, vergisst man es schnell. Also kommt vermutlich bald nach Einklang Einöde. Oder ein neues Sudoku. Schade...
Drecksoptimist? Andere Lösung, sofort!
-> Das Sudoku wird nicht komplett gelöst. Ab und an entdeckt man noch einen Ort, an den eine 8 oder eine 3 kommt, man sieht, an welchen Fleck besser keine 5 gesetzt werden sollte und man löst eine Spalte und eine Reihe. Vielleicht auch ein Kasten. Aber nicht alle 9. Zumindest nicht vorerst, man genießt die Zeit zu zweit, in der man am Gegenüber neue Sachen entdeckt, man fühlt sich immer mehr erfüllt (bu-dum-tsch ;) )und schlussendlich hat diese Art der Begegnung (k)ein Ende im Einklang.

Jetzt hoffe ich irgendwie, ich werde dieses Sudoku nicht so schnell lösen.

...Und euch lasse ich die Frage, die ich selbst nur zum Teil beantworten kann: Liegt vor mir ein Sudoku, dass ich mit einem Kuli bearbeite?